12. Juni 2009 § - von Martin J.G. Böcker
Das Leben eines Antiquars: Eine Frau, sieben Katzen, zwölf bis 14 Stunden Arbeit am Tag und 75.000 Bücher
Tobias Wimbauer berichtet von Routinearbeiten und vergeudeter Zeit. Er stellt seine Bücherhöhle vor, spricht über seine “Rechtskurve” und erklärt, was er heute über die Thematik denkt. Er gewährt dem “Gespräch” einen Einblick in seine Lebenswelt, die in Deutschland wohl schwerlich zu vergleichen wäre.
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1. April 2009 § - von Martin J.G. Böcker

Hat die ZEIT Ernst Jünger rehabilitiert?
Der Jünger-Rundbrief (ja, so etwas gibt es) von Tobias Wimbauer hat mich auf einen Artikel in der ZEIT aufmerksam gemacht. Es geht um Künstler, die Drogen genommen haben… angefangen bei Rainer Werner Fassbinder über Edgar Allan Poe bis hin zu Klaus Mann. Und eben Ernst Jünger. So weit ist das nicht erwähnenswert, wie auch der Wimbauer in seiner Rundmail schrieb. Aber es ist das erste mal, dass Jünger in der Hamburger Wochenzeitung “weder als ‘umstritten’ noch als ‘Kriegsverherrlicher’ auftritt“. Jüngers Schilderungen in seinem Stahlgewitter wurden sogar als “präzise und realistisch” beschrieben. So etwas war man von der ZEIT nicht immer gewohnt.
An dieser Stelle sei mir die vollmundige Ankündigung erlaubt, dass in den nächsten Wochen auf dieser Seite die ein oder andere Jünger-Rezension erscheinen wird.