Kristofer Herbers von den Besetzern der LMU in München im Gespräch
“Den Großteil der anwesenden Studenten würde ich links einordnen.”
18. November 2009 § 0 - von Felix Springer
“Ich bin relativ allergisch, was das Bemühen des Staates betrifft, über mich zu bestimmen.”
14. November 2009 § 1 - von Martin J.G. Böcker
Erik Lehnert im Gespräch » Den ganzen Beitrag lesen.«
Linke gegen linke Politik
13. November 2009 § 1 - von Felix Springer
Der momentane “Bildungsstreik” ist unglaubwürdig, weil hier Linke gegen linke Politik protestieren. Was antwortet die Rechte?
Philosophie und SPD
12. August 2009 § 0 - von Martin J.G. Böcker
Mathias Brodkorb im Gespräch
Der studierte Philosoph und SPD-Politiker Mathias Brodkorb ist Mitglied des Landtages Mecklenburg-Vorpommern. Sein politischer Schwerpunkt ist die Bildungspolitik. Darüber hinaus machte er mit seinem Internet-Portal “Endstation Rechts.” auf sich aufmerksam. Im Unterschied zu anderen watchblogs “gegen Rechts” differenzieren die Autoren der “Endstation” deutlich zwischen den unterschiedlichen Strömungen der deutschen Rechten. » Den ganzen Beitrag lesen.«
40000 Lehrer fehlen: Kein Problem!
21. Juli 2009 § 1 - von Martin J.G. Böcker
Nach Angaben des Philologenverbandes werden im Herbst knapp 40000 Lehrer fehlen. Vor allem in den Fächern Chemie, Mathe, Informatik und Physik. Die alten Herren sickern mehr und mehr in den Ruhestand. Was seltsam ist. Man kann doch wohl erwarten, dass die Lehrer angesichts ihrer gut erzogenen und braven Schüler einfach ihre verdammte Pflicht tun. Das heißt: Ans Amt klammern und bis ins vitale Alter von 67 den neuesten Stand der Naturwissenschaften vermitteln!
Doch die Lösung des Problems ist schnell gefunden. Osteuropäische Lehrer sollen in die Bresche springen: “Muust du nähmen Quadrrat von a, daan Quadrrat von bä. Und schoon haast du Quadrrat voon ssä!” Damit man den Unterzeichner nicht falsch versteht. Naturwissenschaftlich haben es die Polen und so sicherlich drauf. Nur ist der Anteil an Sprachtalenten an einer Physik-Fakultät tendenziell geringer (glaube ich).
Wie auch immer. Eigentlich brauchen wir in Zukunft nicht so viel Bildung. Schließlich können wir in Deutschland immer noch auf Rohstoffe, billige Arbeitskräfte und die EU zurückgreifen.
“Er trank viel Whisky und sang viele Lieder.”
15. Juni 2009 § 2 - von Martin J.G. Böcker
Montag morgens ist eigentlich keine gute Zeit, um im Internet zu surfen. Aber heute morgen hat es sich gelohnt, so musste ich doch herzlich über einen Eintrag von Martin Lichtmesz im Blog der Sezession schmunzeln. Er hat in irgendeinem Antiquariat ein Buch aus dem Jahre 1977 mit dem Titel “Was ich über Adolf Hitler gehört habe”, in dem Schüler ihr Wissen über den Führer preisgeben.
Ich bin so frei, auf den Artikel zu verweisen, und eine Auswahl von Lichtmesz’ Auswahl zu präsentieren. Bitte schön:
Man grüßte sich untereinander mit „Hey Hitler!” (Hauptschülerin Sabine, 14)
Wieso hat die linke Sau die schönen Juden umgebracht? (Hauptschüler Jan, 16)
Und das Schwein fuhr einen Mercedes. (Hauptschüler Detlef, 12)
Er trank viel Whisky und sang viele Lieder. (Sonderschülerin Inge, 12)
Einen Nachteil hatte die Nazizeit, die sinnlose Judenermordung. (Realschüler Rudolf, 15)
Seine Lieblingsblume war die Gerbera, soviel ich weiß die orange. (Realschülerin Nicole, 13)
Ich weiß zwar nicht, was das heißt, aber er war ein Nazi. (Realschülerin Susanne, 14)
Er war hart und konnte doch ein sehr weiches Herz haben. (Realschüler Adolf, 16)
Hitler baute die erste Autobahn nach Frankreich. (Hauptschülerin Elke, 14)
Hitler hat an der Autobahn Hagebuttenbüsche gepflanzt. (Realschülerin Elisabeth, 14)
Ich fand das meiste falsch, was er gemacht hat, außer die Todesstrafe. (Realschülerin Margitta, 15)
