Linktip: Interview mit dem Ehrenkreuz-Träger…
…Hauptfeldwebel Seibert. In der Zeitschrift “loyal” berichtet er über das Gefecht, in dem er und von ihm geführte Soldaten einen Spähtrupp aus einem Hinterhalt der Taliban befreiten. Seine Antworten sind klar, deutlich, ohne Pathos.
Ein Ausschnitt des Interviews:
Sie haben ihn im direkten Duell ausgeschaltet?
Ich habe ihn erschossen. Er oder ich, darum ging es in diesem Fall.
Sie hatten enormes Glück, dass er so schlecht geschossen hat.
Er hat einen Feuerstoß abgegeben und schlecht gezielt. Hätte er Einzelfeuer gewählt, weiß ich nicht, ob ich den Tapferkeitsorden noch hätte entgegennehmen können.
Wie beurteilen Sie die Fähigkeiten des Feindes?
Das war ein sauber geführter infanteristischer Angriff. Die wussten genau, was sie machen, die waren gut ausgebildet.
Es war nicht das erste Gefecht, das Sie in jener Zeit in Kunduz geführt haben.
Wir lagen mehrfach unter Feuer, aber das Gefecht am 4. Juni hatte schon eine besondere Qualität. Wir mussten zu Fuß den Nahbereich des Feuers durchstoßen, um den Feind zu stellen. Dabei halfen die MG, die uns Deckungsfeuer geben konnten. Aber die eigentliche Arbeit macht der Infanterist, abgesessen und ungeschützt. Das war natürlich hohes Risiko. Aber anders kann man gegen diesen Feind nicht vorgehen.
Sie haben den Feind aufgerieben?
Die Anzahl der Ausfälle des Feindes unterliegt der Geheimhaltung. Er hatte eine Menge Tote zu beklagen, das kann ich sagen.
Hier geht’s zum lesenswerten Interview auf www.bundeswehr.de.

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