So. Fertig. Die neue Interview-Serie geht morgen online.
In der letzten Serie habe ich „Helden des Alltags“ befragt, ab morgen geht es im Wochenrhythmus um die „Neue Rechte“. Das war wirklich sehr viel Arbeit und sehr spannend. Die Befragten beschäftigen sich ja schon seit Jahren mit ihrer Thematik, was die Gespräche so intensivierte, dass ich danach meist ziemlich platt war. Ich möchte nicht zu viel vorweg nehmen, aber undifferenziert waren die Herren nicht.
Im Twitter-Account von „Das Gespräch“ hatte ich ja schon konspirative Hinweise in dieser Hinsicht gegeben. Diese Statusmeldungen habe ich dann aber doch irgendwann eingestellt. Das sollte so etwas wie Marketing sein, letztlich war es aber doch nur Prahlerei. Irgendwie, jedenfalls.
Stichwort Prahlerei: Ich hatte eine Druckausgabe angekündigt. Kommt jetzt aber doch nicht. Ich liebe zwar immer noch dieses Haptische, diesen Geruch, das anfassbare Endprodukt und – wenn’s gut gemacht ist – das Ästhetische. Aber: Schüsterchen, bleib’ bei deinen Leistchen. Das Handfeste kommt schon noch. Wie auch immer.
Oder hätte ich es nicht doch machen sollen? Wenn ich das jetzt so schreibe, dann bin ich von meiner selbstreferentiellen, differenzierten und abwägenden Vernunft so sehr gerührt, dass ich von mir selbst gerührt bin. Echt jetzt. Aber sei wie das Wasser. Schau nicht zurück. Alles wird gut. Ach. Gut… Was rede ich da? Besser. Ich meinte: Besser!
Meine Absicht ist es, morgen um 18:00 Uhr das erste Interview zu veröffentlichen.
Ende der Nabelschau. Ohne Tritt. Marsch.

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