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	<title>Kommentare zu: &#8220;Ich bin relativ allergisch, was das Bemühen des Staates betrifft, über mich zu bestimmen.&#8221;</title>
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	<description>Herrschaftsfreier Diskurs</description>
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		<title>Von: F.</title>
		<link>http://www.dasgespraech.de/?p=1739&#038;cpage=1#comment-601</link>
		<dc:creator>F.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 00:43:16 +0000</pubDate>
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		<description>Einige Gedanken von Herrn Lehnert sind zwar idealistisch, aber sicher nicht verkehrt. Was mir jedoch Bauchschmerzen bereitet ist, wenn man von &quot;Eliten&quot; und &quot;Rechten&quot; in einem Artikel spricht. Auch wenn dies nicht unmittelbar im Zusammenhang steht.
Würde der gute Herr nicht mit den Begriffen &quot;Rechts&quot; &quot;neue Rechte&quot; etc. um sich werfen, dann hätte ich den guten Mann einfach &quot;nur&quot; als Konservativ eingestuft. Diese Wortwahl eignet sich sicherlich hervorragend um zu provozieren, aber nicht um ernst genommen zu werden.

Ich halte die Terminologie &quot;Rechts&quot; oder auch &quot;neue Rechte&quot; einfach für fehl am Platz wenn man politisch etwas bewegen möchte, da der Begriff &quot;rechts&quot; bei mir und vermutlich auch bei vielen anderen Bürgern, in der gleichen Schublade mit den rechten Parteien steckt.

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass er beim &quot;collegium dextrum&quot; davon spricht nur bestimmte Leute einzuladen.

&quot;Wir laden solche Leute ein, die eine begründete Hoffnung in uns geweckt haben.&quot;

Zwar steht das nächste Zitat auch nicht in einem direkten Zusammenhang, jedoch frage ich mich, warum der Herr Lehnert sich über die folgende Problematik wundert.

&quot;Wo wird denn bei uns lebhaft diskutiert? Wenn sie sich mal das ganze Spektrum anschauen, dann ist das ja in sich recht konformistisch. Innerhalb eines bestimmten Kreises, den man früher als Neue Rechte bezeichnen konnte – jetzt hat sich das ja auch auseinanderdividiert –, ist eigentlich kein so wahnsinnig großer Pluralismus vorhanden&quot;

Wie soll denn ein Diskurs zustande kommen, wenn ich ein paar politisch Gleichgesinnte in einen Raum stecke und mit denen Literatur bespreche, die nur meiner/unserer Anschauung entsprechen? Das hat wahrhaftig etwas Sektenhaftes. 

Meines Erachtens sind die Probleme über die die Herren klagen alle hausgemacht. Das fängt beim Namen &quot;neue Rechte&quot; an, geht darüber, dass linke als &quot;Feinde&quot; bezeichnet werden, womit man kein Deut besser ist, bis hin zu Briefchen unter Freunden, die vermutlich auch nur die eigenen Kreise interessieren.

Gute Nacht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Einige Gedanken von Herrn Lehnert sind zwar idealistisch, aber sicher nicht verkehrt. Was mir jedoch Bauchschmerzen bereitet ist, wenn man von &#8220;Eliten&#8221; und &#8220;Rechten&#8221; in einem Artikel spricht. Auch wenn dies nicht unmittelbar im Zusammenhang steht.<br />
Würde der gute Herr nicht mit den Begriffen &#8220;Rechts&#8221; &#8220;neue Rechte&#8221; etc. um sich werfen, dann hätte ich den guten Mann einfach &#8220;nur&#8221; als Konservativ eingestuft. Diese Wortwahl eignet sich sicherlich hervorragend um zu provozieren, aber nicht um ernst genommen zu werden.</p>
<p>Ich halte die Terminologie &#8220;Rechts&#8221; oder auch &#8220;neue Rechte&#8221; einfach für fehl am Platz wenn man politisch etwas bewegen möchte, da der Begriff &#8220;rechts&#8221; bei mir und vermutlich auch bei vielen anderen Bürgern, in der gleichen Schublade mit den rechten Parteien steckt.</p>
<p>Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass er beim &#8220;collegium dextrum&#8221; davon spricht nur bestimmte Leute einzuladen.</p>
<p>&#8220;Wir laden solche Leute ein, die eine begründete Hoffnung in uns geweckt haben.&#8221;</p>
<p>Zwar steht das nächste Zitat auch nicht in einem direkten Zusammenhang, jedoch frage ich mich, warum der Herr Lehnert sich über die folgende Problematik wundert.</p>
<p>&#8220;Wo wird denn bei uns lebhaft diskutiert? Wenn sie sich mal das ganze Spektrum anschauen, dann ist das ja in sich recht konformistisch. Innerhalb eines bestimmten Kreises, den man früher als Neue Rechte bezeichnen konnte – jetzt hat sich das ja auch auseinanderdividiert –, ist eigentlich kein so wahnsinnig großer Pluralismus vorhanden&#8221;</p>
<p>Wie soll denn ein Diskurs zustande kommen, wenn ich ein paar politisch Gleichgesinnte in einen Raum stecke und mit denen Literatur bespreche, die nur meiner/unserer Anschauung entsprechen? Das hat wahrhaftig etwas Sektenhaftes. </p>
<p>Meines Erachtens sind die Probleme über die die Herren klagen alle hausgemacht. Das fängt beim Namen &#8220;neue Rechte&#8221; an, geht darüber, dass linke als &#8220;Feinde&#8221; bezeichnet werden, womit man kein Deut besser ist, bis hin zu Briefchen unter Freunden, die vermutlich auch nur die eigenen Kreise interessieren.</p>
<p>Gute Nacht.</p>
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