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	<title>Kommentare zu: &#8220;Ich will eine Spur ziehen. Mit aller Kraft und gegen jeden Widerstand. &#8220;</title>
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	<description>Herrschaftsfreier Diskurs</description>
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		<title>Von: Aleman</title>
		<link>http://www.dasgespraech.de/?p=1673&#038;cpage=1#comment-573</link>
		<dc:creator>Aleman</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 16:18:34 +0000</pubDate>
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		<description>Blinde Flecke?
1. Von jedem System wird man positioniert in seiner je eigenen Position, ein Grund sich zu positionieren. 
2. Mein Großvater war noch stolz darauf viel Steuern zu zahlen und dafür in der Wahlrechtsklase 2 stimmen zu dürfen, das hatte er als 11.Kind eine armen Familie  keineswegs geerbt. 
3. Sinecuristen des öffentlichen Dienstes waren nur selten Leute die sich positionierten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Blinde Flecke?<br />
1. Von jedem System wird man positioniert in seiner je eigenen Position, ein Grund sich zu positionieren.<br />
2. Mein Großvater war noch stolz darauf viel Steuern zu zahlen und dafür in der Wahlrechtsklase 2 stimmen zu dürfen, das hatte er als 11.Kind eine armen Familie  keineswegs geerbt.<br />
3. Sinecuristen des öffentlichen Dienstes waren nur selten Leute die sich positionierten.</p>
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		<title>Von: Torres</title>
		<link>http://www.dasgespraech.de/?p=1673&#038;cpage=1#comment-567</link>
		<dc:creator>Torres</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 17:17:37 +0000</pubDate>
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		<description>Jeder kann sich in jedem System positionieren? Das konnten viele unter dem angeführten Beispiel Hitler gerade nicht mehr, weil sie nämlich positioniert WURDEN. Selbst der patriotischste Jude, der harmloseste Behinderte und der volkstreue Sozialdemokrat waren unwert. Blinder Fleck Nr. 1.

Stimmen gewichten? Den Impuls kenne ich selbst. Aber nach Besitz? Das heißt, man kann seine Stimmen demnächst wieder erben? Blinder Fleck Nr. 2.

&quot;System Habermas&quot; - ja, gibt es definitiv. Gab´s aber unter konservativer Ägide auch, nur umgekehrt. Kenne selber einen Prädikats-Juristen der in den 50ern die Grundlage der Todesurteile eines Kollegen seines Prüfers (Nazirichter) diskutieren wollte - aus war´s mit Öffentlichem Dienst, trotz hervorragender Noten. Blinder Fleck Nr. 3.

Die eine Kruste durch die nächste zu ersetzen kann´s jedenfalls nicht sein, und ein Mehr an institutionellen Ausschlußmechanismen zu installieren ist immer ein schmaler Grat. Wer bekommt das letztlich in die Hände? 

Als Diskurs notwendig, in der Praxis: haarig. Das wird zwar auch angesprochen, aber hat nicht ganz den Stellenwert den es verdient hätte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder kann sich in jedem System positionieren? Das konnten viele unter dem angeführten Beispiel Hitler gerade nicht mehr, weil sie nämlich positioniert WURDEN. Selbst der patriotischste Jude, der harmloseste Behinderte und der volkstreue Sozialdemokrat waren unwert. Blinder Fleck Nr. 1.</p>
<p>Stimmen gewichten? Den Impuls kenne ich selbst. Aber nach Besitz? Das heißt, man kann seine Stimmen demnächst wieder erben? Blinder Fleck Nr. 2.</p>
<p>&#8220;System Habermas&#8221; &#8211; ja, gibt es definitiv. Gab´s aber unter konservativer Ägide auch, nur umgekehrt. Kenne selber einen Prädikats-Juristen der in den 50ern die Grundlage der Todesurteile eines Kollegen seines Prüfers (Nazirichter) diskutieren wollte &#8211; aus war´s mit Öffentlichem Dienst, trotz hervorragender Noten. Blinder Fleck Nr. 3.</p>
<p>Die eine Kruste durch die nächste zu ersetzen kann´s jedenfalls nicht sein, und ein Mehr an institutionellen Ausschlußmechanismen zu installieren ist immer ein schmaler Grat. Wer bekommt das letztlich in die Hände? </p>
<p>Als Diskurs notwendig, in der Praxis: haarig. Das wird zwar auch angesprochen, aber hat nicht ganz den Stellenwert den es verdient hätte.</p>
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	<item>
		<title>Von: S. W.</title>
		<link>http://www.dasgespraech.de/?p=1673&#038;cpage=1#comment-564</link>
		<dc:creator>S. W.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 11:28:32 +0000</pubDate>
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		<description>Nach Auffassung der deutschen Justiz läßt sich der Tatbestand &quot;Mord&quot; Herrn Krombach nicht nachweisen. Zudem hat die französische Justiz - aus der Ferne - eine vorsätzliche Körperverletzung mit Todesfolge ohne Tötungsabsicht gesehen. Ohne Herrn Krombachs Taten in irgendeiner Weise rechtfertigen zu wollen: Ein Mörder ist er meines Wissens nach im juristischen Sinne nicht.

Wenn Kubitschek betont, daß er &quot;vom Staat, von guten Institutionen, von der Ordnung, von der Hierarchie&quot; prinzipiell überzeugt ist, dann würde ich das so verstehen, daß er Rechtsprechung und Gewaltmonopol auf deutschem Boden ungern Privatleuten oder fremden Ländern überlassen würde. Der Einzelne hat sich demnach den Regeln des Gemeinwesens zu beugen, auch wenn es im Einzelfall schmerzhaft sein kann. Das für ein Verbrechen auf deutschem Boden zuständige Gemeinwesen ist Deutschland, nicht Frankreich. Sollten wir etwa in Deutschland bei jedem Wohnhausbrand, bei dem türkische Bürger zu Schaden kommen, die türkische Justiz entscheiden lassen, ob es sich um ein rassistisches Verbrechen handelt, und ihr, sollte es ein Verbrechen sein, das Strafmaß überlassen? 

Bei allen Fehlurteilen, die es sicherlich gab und gibt, hat die deutsche Justiz in der Vergangenheit doch bewiesen, daß sie von politischer Gängelung sich weitgehend unabhängig hält. JF-Leser werden das wissen. 

Insofern ist es vielleicht anmaßend, Kubitscheks Aufruf (?) zum Stiften von Unordnung und dem Leben nach dem eigenen Gesetz so auszulegen, wie Sie, Herr Calvin, es getan haben. Es wäre natürlich interessant zu wissen, wie Herr Kubitschek selbst seine Aussagen im Zusammenhang mit diesem konkreten Fall deutet, aber es ist wohl kaum zu erwarten, daß er sich dazu äußert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Auffassung der deutschen Justiz läßt sich der Tatbestand &#8220;Mord&#8221; Herrn Krombach nicht nachweisen. Zudem hat die französische Justiz &#8211; aus der Ferne &#8211; eine vorsätzliche Körperverletzung mit Todesfolge ohne Tötungsabsicht gesehen. Ohne Herrn Krombachs Taten in irgendeiner Weise rechtfertigen zu wollen: Ein Mörder ist er meines Wissens nach im juristischen Sinne nicht.</p>
<p>Wenn Kubitschek betont, daß er &#8220;vom Staat, von guten Institutionen, von der Ordnung, von der Hierarchie&#8221; prinzipiell überzeugt ist, dann würde ich das so verstehen, daß er Rechtsprechung und Gewaltmonopol auf deutschem Boden ungern Privatleuten oder fremden Ländern überlassen würde. Der Einzelne hat sich demnach den Regeln des Gemeinwesens zu beugen, auch wenn es im Einzelfall schmerzhaft sein kann. Das für ein Verbrechen auf deutschem Boden zuständige Gemeinwesen ist Deutschland, nicht Frankreich. Sollten wir etwa in Deutschland bei jedem Wohnhausbrand, bei dem türkische Bürger zu Schaden kommen, die türkische Justiz entscheiden lassen, ob es sich um ein rassistisches Verbrechen handelt, und ihr, sollte es ein Verbrechen sein, das Strafmaß überlassen? </p>
<p>Bei allen Fehlurteilen, die es sicherlich gab und gibt, hat die deutsche Justiz in der Vergangenheit doch bewiesen, daß sie von politischer Gängelung sich weitgehend unabhängig hält. JF-Leser werden das wissen. </p>
<p>Insofern ist es vielleicht anmaßend, Kubitscheks Aufruf (?) zum Stiften von Unordnung und dem Leben nach dem eigenen Gesetz so auszulegen, wie Sie, Herr Calvin, es getan haben. Es wäre natürlich interessant zu wissen, wie Herr Kubitschek selbst seine Aussagen im Zusammenhang mit diesem konkreten Fall deutet, aber es ist wohl kaum zu erwarten, daß er sich dazu äußert.</p>
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		<title>Von: Thorsten</title>
		<link>http://www.dasgespraech.de/?p=1673&#038;cpage=1#comment-562</link>
		<dc:creator>Thorsten</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 10:30:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.dasgespraech.de/?p=1673#comment-562</guid>
		<description>Auch wenn Kubitschek eine Veränderung seiner selbst verneint, ist die freiheitlicher werdende Haltung gegenüber anderen schon beobachtbar. Die klaren Worte des Meisters an die Jünger, die wohl auf eigenen Erfahrungen mit dem eigenen Klientel basieren, sind zutreffend. Wirklich Konservative, politisch als auch persönlich, sind nur schwer zu ertragen. Dort sind der Mief, die Angst, das Geschwätz, und leider oftmals auch das politisch ungenutzte Vermögen zu Hause. Gerade wer sich selbst als elitär wahrnimmt, kann doch andere leben lassen. Wer an der Spitze marschiert, muß niemand aufhalten um ihn zu überholen. Übrigens hatte auch Mohler die Konservativen nicht auf seiner Liste. &quot;Faschismus ist für mich, wenn enttäuschte Liberale und enttäuschte Sozialisten sich zu etwas Neuem zusammenfinden. Daraus entsteht, was man konservative Revolution nennt.&quot; - so ein Zitat Mohlers. Die Einschätzung teile ich. Konservative haben außer für sich persönlich zu keiner Zeit Änderungen bewirkt. Konservativ-Freiheitliche (konservativ mit sich selbst / liberal gegenüber anderen) hingegen schon. Ich würde allerdings statt von Faschismus von Nationalismus sprechen wollen. Auch angesichts der Probleme, die den Gegenteilen geschuldet sind - der Globalisierung und Internationalisierung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn Kubitschek eine Veränderung seiner selbst verneint, ist die freiheitlicher werdende Haltung gegenüber anderen schon beobachtbar. Die klaren Worte des Meisters an die Jünger, die wohl auf eigenen Erfahrungen mit dem eigenen Klientel basieren, sind zutreffend. Wirklich Konservative, politisch als auch persönlich, sind nur schwer zu ertragen. Dort sind der Mief, die Angst, das Geschwätz, und leider oftmals auch das politisch ungenutzte Vermögen zu Hause. Gerade wer sich selbst als elitär wahrnimmt, kann doch andere leben lassen. Wer an der Spitze marschiert, muß niemand aufhalten um ihn zu überholen. Übrigens hatte auch Mohler die Konservativen nicht auf seiner Liste. &#8220;Faschismus ist für mich, wenn enttäuschte Liberale und enttäuschte Sozialisten sich zu etwas Neuem zusammenfinden. Daraus entsteht, was man konservative Revolution nennt.&#8221; &#8211; so ein Zitat Mohlers. Die Einschätzung teile ich. Konservative haben außer für sich persönlich zu keiner Zeit Änderungen bewirkt. Konservativ-Freiheitliche (konservativ mit sich selbst / liberal gegenüber anderen) hingegen schon. Ich würde allerdings statt von Faschismus von Nationalismus sprechen wollen. Auch angesichts der Probleme, die den Gegenteilen geschuldet sind &#8211; der Globalisierung und Internationalisierung.</p>
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	<item>
		<title>Von: Jean Calvin</title>
		<link>http://www.dasgespraech.de/?p=1673&#038;cpage=1#comment-561</link>
		<dc:creator>Jean Calvin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 23:08:27 +0000</pubDate>
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		<description>+ 1 Person, die 100% einverstanden ist.

 Zitat: &quot;Oder dass man die Ordnung betont, indem man zuerst Unordnung innerhalb des ungedeihlichen Gefüges stiftet.&quot;

Aus meinem Land (Frankreich) kann ich gleich zwei Beispiele aus den letzten Wochen bringen. Der eine verursachte zuerst Unordnung damit Ordnung entsteht, der nächste handelte gezwungenermaßen aber heldenhaft so, daß Unordnung entsteht. 

Der erste litt unter der Tatsache, daß Verbrecher unkontrolliert durch Europa reisen können, die Polizei und Justiz aber an den Ländergrenzen halt machen muß. Da ein Land (Deutschland) einen in Abwesenheit (in Frankreich) verurteilten Vergewaltiger und Mörder nicht ausliefern wollte und frei laufen ließ, hat er einen Verbrecher beauftragt, den Mörder seiner Tochter zu entführen und vor einem französischen Gericht &quot;abzuladen&quot;. Inzwischen sitzt der Mörder in einem französischen Gefängnis, der Vater des Opfers ist aber ebenfalls angeklagt. (Affäre Bamberski / Kalinka / Dieter Krombach). Ist es schwer zu verstehen, daß er selber dafür gesorgt hat, daß die Justiz ihre Arbeit tun kann?

In dem zweiten Fall brach ein Schüler nachts in das Haus seines Lehrers ein, um sich für eine schlechte Note zu rächen. Unter der Androhung von Schußwaffengebrauch mussten sich der Lehrer, seine Frau und ihr elfjähriger Sohn auf den Boden legen. Der Schüler übergoß sie mit Benzin und drohte sie zu verbrennen. Im letzten Moment stürzte sich der Lehrer auf den Angreifer und überwandte ihn. Leider erdrosselte er seinen Schüler dabei. Als die Polizei ankam, führte sie den Lehrer in Handschellen gefesselt ab. Er ist jetzt wegen vorsätzlichen Mordes angeklagt (http://www.soseducation.com/rw_rubrique_564_solidarite-avec-le-professeur-agresse-a-juvignac-mis-en-examen-pour-s-etre-defendu-contre-un-eleve.php). Natürlich hat der Lehrer Recht gehabt, als er Unordnung stiftete.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>+ 1 Person, die 100% einverstanden ist.</p>
<p> Zitat: &#8220;Oder dass man die Ordnung betont, indem man zuerst Unordnung innerhalb des ungedeihlichen Gefüges stiftet.&#8221;</p>
<p>Aus meinem Land (Frankreich) kann ich gleich zwei Beispiele aus den letzten Wochen bringen. Der eine verursachte zuerst Unordnung damit Ordnung entsteht, der nächste handelte gezwungenermaßen aber heldenhaft so, daß Unordnung entsteht. </p>
<p>Der erste litt unter der Tatsache, daß Verbrecher unkontrolliert durch Europa reisen können, die Polizei und Justiz aber an den Ländergrenzen halt machen muß. Da ein Land (Deutschland) einen in Abwesenheit (in Frankreich) verurteilten Vergewaltiger und Mörder nicht ausliefern wollte und frei laufen ließ, hat er einen Verbrecher beauftragt, den Mörder seiner Tochter zu entführen und vor einem französischen Gericht &#8220;abzuladen&#8221;. Inzwischen sitzt der Mörder in einem französischen Gefängnis, der Vater des Opfers ist aber ebenfalls angeklagt. (Affäre Bamberski / Kalinka / Dieter Krombach). Ist es schwer zu verstehen, daß er selber dafür gesorgt hat, daß die Justiz ihre Arbeit tun kann?</p>
<p>In dem zweiten Fall brach ein Schüler nachts in das Haus seines Lehrers ein, um sich für eine schlechte Note zu rächen. Unter der Androhung von Schußwaffengebrauch mussten sich der Lehrer, seine Frau und ihr elfjähriger Sohn auf den Boden legen. Der Schüler übergoß sie mit Benzin und drohte sie zu verbrennen. Im letzten Moment stürzte sich der Lehrer auf den Angreifer und überwandte ihn. Leider erdrosselte er seinen Schüler dabei. Als die Polizei ankam, führte sie den Lehrer in Handschellen gefesselt ab. Er ist jetzt wegen vorsätzlichen Mordes angeklagt (<a href="http://www.soseducation.com/rw_rubrique_564_solidarite-avec-le-professeur-agresse-a-juvignac-mis-en-examen-pour-s-etre-defendu-contre-un-eleve.php)" rel="nofollow">http://www.soseducation.com/rw_rubrique_564_solidarite-avec-le-professeur-agresse-a-juvignac-mis-en-examen-pour-s-etre-defendu-contre-un-eleve.php)</a>. Natürlich hat der Lehrer Recht gehabt, als er Unordnung stiftete.</p>
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